Die Zukunft des Facility Managements

Wie STRABAG die Zukunft des Facility Managements mitgestaltet

Das Internet of Things durchdringt immer mehr Branchen.

Über 25 Milliarden internetfähige Geräte werden bis zum Jahr 2020 weltweit installiert sein – ohne Smartphones und Tablets wohlbemerkt. So prognostiziert es das Forschungs- und Analyse-Institut Gartner. Für den Außendienst vieler Unternehmen ergeben sich mit den neuen Technologien völlig neue Service-Potentiale. STRABAG PFS, Österreichs führender für Property- und Facility-Services, ebnet gerade den Weg in die vernetzte Zukunft.
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Nichts ist frustrierender für Kunden und Unternehmen, wenn der Servicetechniker erst vor Ort feststellt, was genau das Problem ist und dass ihm für dessen Lösung ein wichtiges Ersatzteil fehlt. Noch einmal ins Lager zurückfahren, neuen Termin vereinbaren, erneute Fahrt zum Kunden – die Effizienz bleibt hier auf der Strecke. Doch noch immer ist dies vielerorts Realität. Dem „Connected Manufacturing Service Report 2016“ von Harris Poll zufolge benötigten Servicetechniker bei 75 Prozent aller Termine immer oder einige Male einen weiteren Besuch, um den Auftrag abzuschließen. Meist fehlte ein Teil oder das richtige Werkzeug. Fast ebenso häufig konnte vor Ort eine Transaktion nicht abgeschlossen werden oder es fehlten Informationen zum Kunden.

Mehrere Servicetermine auf einen reduzieren

Mit dem Internet of Things würde dies anders ablaufen. Einzelne Komponenten und komplexe Anlagen sind dafür mit digitaler Sensorik und Kommunikationstechnik versehen. Sie sammeln eigenständig Daten während des Betriebs und übermitteln diese Daten in Echtzeit in eine Cloud, die wiederum mit einer Plattform verbunden ist, die sämtliche Daten bündelt und auswertet. Klingt nach Science-Fiction? Ist es längst nicht mehr. Schon heute lassen sich mehrmalige Servicetermine zu einem Problem auf eine Tour reduzieren. Sobald ein Servicefall auftritt, kann sich der Techniker spezifische Informationen zum Gerätetyp sowie dem aufgetretenen Schaden direkt vom vernetzten Gerät schicken lassen. Er weiß daraufhin genau, was ihn vor Ort erwartet und welches Ersatzteil er dabeihaben muss.

Immobiliendienstleistungen 4.0 schaffen

Die STRABAG Property and Facility Services GmbH hat genau das vor. Österreichs führender Anbieter im Gebäude- und Anlagenmanagement ist dabei, in den nächsten Jahren zusammen mit Microsoft neue branchentypische Lösungen zu entwickeln – „Immobiliendienstleistungen 4.0“ sollen geschaffen werden. Das Programm ist ambitioniert, im Kern geht es um eine IT-Plattform, die weitestgehend automatisiert Aufträge bearbeitet und beispielsweise Termine mit Servicetechnikern automatisch setzt, wenn ein System ein Problem ausmacht – natürlich auf Grundlage vernetzter Geräte vor Ort. Das sieht in der Praxis so aus – Gebäude werden mit Sensorik ausgestattet, die Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Licht, Bewegungen (z.b. im Falle von Erdbeben) und Co messen und bei Ausschreitung eines festgesetzten Grenzwertes automatisiert den richtigen Techniker, mit dem richtigen Werkzeug mit der schnellsten Route zum Einsatzort leiten. Teilweise sind auch Techniker vor Ort in den Gebäuden, sollten diese das Problem selbst nicht lösen können, so bedienen sie sich dem Know-How ihrer Kollegen mittels Zuhilfenahme von Virtual Reality Brillen.
Das „Integrated Order Management“ basiert übrigens auf der Standardlösung Microsoft Dynamics 365 for Field Service, es ist darauf ausgelegt, in jeder Situation und an jedem Ort einen intelligenten und smarten Kundenservice bieten zu können. Von der optimierten Einsatzplanung bis zur vorbeugenden Wartung werden alle Außendienst-Bereiche abgedeckt und sind mobil von Smartphone oder Tablet aus steuerbar.

Neue Potentiale durch neue Service-Angebote

Besonders in der Vorbeugung von Schäden und Ausfällen, dem Predictive Maintenance, sieht die STRABAG PFS großes Servicepotential. Auch hier liefern die vernetzten Geräte selbstständig Daten, aus denen sich frühzeitig mögliche Unregelmäßigkeiten ablesen lassen. Dadurch kann der Außendienst vom bisher reaktiven Problembeheben zum proaktiven, vorausschauenden Service übergehen – und so für mehr Sicherheit und Effizienz sorgen. Nebenbei können so völlig neue Service-Angebote entstehen.
So offensichtlich die Vorteile und Potentiale durch das Internet of Things sind, viele Unternehmen im deutschsprachigen Raum beschäftigen sich nur zaghaft mit dem Thema. Laut einer IDC-Studie von 2016 befinden sich 55% der befragten deutschen Unternehmen noch in der Evaluierungs- und Planungsphase. Knappe Budgets werden ebenso als Hürden bei der Einführung vernetzter Technologien genannt wie die hohe Komplexität von Internet of Things-Lösungen und ein Mangel an Know-how. Wobei Lösungen wie Dynamics 365 for Field Service bereits heute mit einer hohen Konnektivität zu verschiedenen Gerätetypen die zweifelsohne komplexen Prozesse auf intuitiv und mobil bedienbare WebApp-Oberflächen abbildet.

Instandhaltung mithilfe von Mixed-Reality-Brillen

Die STRABAG Property and Facility Services GmbH geht sogar noch einen Schritt weiter und führt die Mixed-Reality-Brille Microsoft HoloLens für seinen Kundenservice ein. Mit dem ersten vollständig holografischen Computer können die Servicetechniker der STRABAG PFS zukünftig in direkter Arbeitsumgebung Wartungspläne und -anleitungen digital ablesen. Auch Skype ist integriert und ermöglicht es, Instruktionen zu erhalten, ohne Ablenkung und hält die Hände frei zum Arbeiten. Dafür kommen Soft- und Hardware aus einer Hand.

Internet of Things praktisch angewendet

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