Wachstum mit moderner IT – Teil 4:
Innovative Plattformen für innovative Unternehmen

Wachstum: Pflanze mit zwei Blättern unter Glashaube
In der Themenserie Wachstum mit moderner IT dreht sich alles um Praxisbeispiele und Empfehlungen, wie Unternehmen typische Herausforderungen in der digitalen Wirtschaftswelt angehen.
Das heutige Fallbeispiel zeigt auf, welche Hindernisse es zu überwinden gilt, wenn ein innovationsstarkes Unternehmen mit veralteter Software arbeitet, und wie die Ablösung durch ein leistungsfähigeres und dennoch kostengünstiges Unternehmenssystem gelingen kann.
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Ob Kleinunternehmer, Start-up oder Neugründung aus einem bestehenden Unternehmensverbund: Viele Betriebe entscheiden sich in ihrer Anfangsphase zunächst für „kleine“ Businesslösungen, beispielsweise eine einfache Buchhaltungssoftware, um ihre täglichen Abläufe zu unterstützen. Sie alle gehen mit dem festen Plan an die Sache heran, dass sie bei steigenden und komplexer werdenden Anforderungen später immer noch auf ein umfangreicheres System wechseln können.

Grundsätzlich liegen sie damit in der Theorie zwar richtig, doch die Praxis zeigt immer wieder, dass dies eine riskante Vorgehensweise ist. Steigt nämlich die Komplexität im „Daily Business“, so bleibt kaum noch Zeit, sich Gedanken um ein passendes Nachfolgesystem zu machen. Die Ressourcen werden durch die reine Steuerung der täglichen Abläufe gebunden, der Blick aufs große Ganze geht verloren, und irgendwann müssen die Mitarbeiter stets von Neuem die „Brandherde“ löschen, die an allen Ecken und Enden entstehen. Leidtragende sind in der Regel zuerst die Kernbereiche – also Finanzmanagement und Warenwirtschaft.

Warnzeichen erst nehmen

Die Herausforderung besteht darin, zu erkennen, wann der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel gekommen ist – und das ist in der Hektik des Geschäftsalltags gar nicht so einfach. Die ersten Anzeichen, die Sie auf sich entwickelnde Probleme aufmerksam machen, können nur allzu leicht übersehen werden. Lassen Sie es nicht so weit kommen. Denn schließlich brauchen Sie für eine reibungslose Geschäftstätigkeit eine technologische Infrastruktur, die Ihnen hilft, Ihre Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Blickpunkt Fertigungsbranche: Der Einsteigersoftware entwachsen

Bei einem weltweit führenden Hersteller von innovativen Emissionsreduktionssystemen war letztlich nur ein Detail – aber ein wesentliches – in der Lagersteuerung dafür verantwortlich, dass es auf mehreren Ebenen zu Einbußen bei der Rentabilität kam.

Konkret wurde in der täglichen Geschäftspraxis die Lagerabgangsmethode FIFO (First-In-First-Out) angewendet. Dieses an sich gängige Prinzip konnte mit dem vorhandenen System nicht gesteuert werden, da nur eine Basissoftware im Einsatz war, die weder eine derartige Funktion noch Raum für eigene Anpassungen bot. In der Folge mussten die Mitarbeiter die Lagerbestände manuell verwalten – einzig durch eine Anwendung für Tabellenkalkulationen unterstützt.

Detailproblem mit weitreichenden Konsequenzen

Unternehmen, die sowohl auftragsbezogen als auch bestandsbezogen produzieren, benötigen maximale Flexibilität. Die Erfahrung lehrt, dass einfache Softwarelösungen mit der Steuerung von Fertigungsaufträgen und Lagerbeständen für mehrere Produktlinien auf Make-to-Order- und Make-to-Stock-Basis jedoch überfordert sind. Dadurch ergeben sich tagtäglich elementare Einschränkungen, die gleich mehrere Herausforderungen nach sich ziehen können – und diese bekam unser Hersteller in der Innovationsbranche deutlich zu spüren:

  • Es fehlte an einer durchgängigen Transparenz bei den unternehmensweiten Lagerbestandsdaten, Produktionskapazitäten und Detailinformationen zum Status einzelner Aufträge.
  • Die Prozeduren bei Monats-, Quartals- und Jahresabschlüssen nahmen viel Zeit in Anspruch, da Daten und Zahlen nicht zentral abrufbar waren und wiederholte Plausibilitätsprüfungen erforderlich wurden.
  • Die Bestandsverwaltung war unpräzise, und Finanzberichte waren unzuverlässig und aufgrund des mangelhaften Datenmaterials immer wieder fehlerhaft.

Unsere Empfehlung: Öffnen Sie die Tür zu Ihren wertvollen Informationen!

Durch moderne Technologien verändert sich die Art und Weise, wie Daten verwaltet und bereitgestellt werden. Sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens befinden sich Unmengen von Daten, die für Sie von unschätzbarem Wert sein können. Unsere Tipps, wie Sie sich diese zunutze machen:

  • Führen Sie Daten aus internen, externen und öffentlichen Quellen zusammen, um ein besseres Verständnis Ihrer Kunden und Märkte zu erlangen.
  • Sorgen Sie für eine proaktive Auswertung Ihre Daten aus jeder erdenklichen Perspektive, um Verkaufstrends, Topkunden, Langsamdreher und vieles mehr zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
  • Stellen Sie für Ihre Mitarbeiter End-to-End-Informationen zur Verfügung, damit jeder in Echtzeit Einblicke in relevante Unternehmensbereiche erhält und auf dieser Basis agieren und fundierte Entscheidungen treffen kann.

Insbesondere Cloudlösungen vereinfachen das Daten- und Informationsmanagement immens und bieten skalierbare Rechenkapazitäten, sodass Sie mehrere Datenquellen auf einfache Weise miteinander verknüpfen können – für umfassendere Einblicke, mit denen Sie sich Ihren Vorsprung im Wettbewerb sichern.

Themenserie Wachstum mit moderner IT

In unserer Themenserie befassen wir uns mit typischen Herausforderungen und Problemen der Digitalisierung, die insbesondere von wachstums­orientierten Firmen, gleich welcher Branche, bewältigt werden müssen. Fallbeispiele erhellen schlaglichtartig, welche Fehler Sie vermeiden sollten und wie Sie Ihr Unternehmen bestmöglich unterstützen können.

Hier finden Sie alle Beiträge der Themenserie Wachstum mit moderner IT
  1. Teil 1 Systemwechsel, jetzt! 
  2. Teil 2: Der Weg zur reibungslosen Auftragsabwicklung
  3. Teil 3: Warum die falsche Software Sie bares Geld kosten kann – und wie es anders geht!
  4. Teil 4: Innovative Plattformen für innovative Unternehmen

Die Ära der Analysen

Der Geschäftserfolg eines Unternehmens hängt in erheblichem Maße von der Fähigkeit ab, Daten umfassend auszuwerten und auf dieser Basis zuverlässige Prognosen zu erstellen. Mit rein reaktiven Kursänderungen kommt man in der schnelllebigen Zeit von heute nicht weit.

Tatsächlich laufen in jedem Unternehmen Massen von Daten zusammen – und das Geheimnis ist, diese Informationen in Erkenntnisse zu verwandeln, zum Beispiel im Hinblick auf das Kaufverhalten von Kunden oder die operative Effektivität.

Das Problem an der Wurzel packen

Der Hersteller von Systemen zur Emissionsreduktion zog schließlich die Notbremse: Mit einer Ablösung des bisherigen Systems durch eine leistungsstarke IT-Lösung gelang es ihm, dem Wildwuchs in den einzelnen Abteilungen ein Ende zu setzen und Daten und Prozesse an zentraler Stelle zu konsolidieren. Heute sind die auftragsbezogenen und bestandsbezogenen Produktionsabläufe eng aufeinander abgestimmt, die Lagerverwaltung ist integriert, und das Finanzberichtswesen steht auf stabilen Füßen.

Durch ein automatisiertes Lagermanagement unter Berücksichtigung des FIFO-Prinzips und dynamisches Reporting konnte zudem der Zeitaufwand bei den Prozeduren für Periodenabschlüsse um ganze 50 Prozent verkürzt werden. Ein voller Erfolg – und die ideale Basis, um die ambitionierten Wachstumspläne beim Hersteller weiter voranzutreiben.

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