Mauser Fahrzeugkabinen: Digitaler Wandel

Digitaler Wandel:
Wie Walter Mauser seine
Unternehmensprozesse digitalisiert

Der digitale Wandel macht auch vor Traditionsunternehmen wie Walter Mauser-Fahrerkabinen nicht Halt.

Das familiengeführte Produktionsunternehmen – ein international gefragter Spezialist für maßgeschneiderte Fahrerkabinen – sieht die Digitalisierung als Chance, durch modernste Technologie wettbewerbsfähig zu bleiben. 15.000 Fahrerkabinen mit aktuell rund 150 verschiedenen Kabinentypen für Kleintraktoren, Golfbuggys, Baumaschinen, Gabelstapler, Flugzeugenteiser, Transporter und Mobilkräne werden bei Mauser jährlich gefertigt. Wie man sich lebhaft vorstellen kann, benötigt das eine komplexe Produktion mit vielfältigen Abläufen, die punktgenau aufeinander abgestimmt sein müssen. Nur eine reibungslose Fertigung spart Zeit und Geld.
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Optimierung der Prozesse

Das mehrfach ausgezeichnete Produktionsunternehmen mit Sitz in Niederösterreich sah sich der Herausforderung gegenüber, dem kontinuierlichen Wachstum der Firma und dem damit verbundenen Ausbau des Sortiments gerecht zu werden. Um die komplexen Unternehmensdaten jederzeit übersichtlich im Blick zu behalten und auf dasselbe Datenmaterial zugreifen zu können, sollten sämtliche Kernprozesse in einer betriebswirtschaftlichen Lösung abgebildet werden.

Der Vorteil?

Neben einem ganzheitlichen Blick auf Unternehmensdaten werden alle zukünftigen Abläufe beschleunigt. Das vermeidet Stehzeiten, die ansonsten hohe Kosten verursachen.  Bei Mauser wird alles komplett an einem Standort entwickelt und gefertigt: vom Entwurf bis zur Endfertigung und von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort Stück für Stück zusammengebaut. Durch eine optimierte Absatzplanung werden alle Prozesse noch besser aufeinander abgestimmt und mehr Transparenz in den Abläufen erreicht. Damit verbunden ist das bessere Zusammenspiel mit dem Einkauf. Dieser kann die benötigten Waren zum richtigen Zeitpunkt bestellen und ermöglicht dadurch die Verringerung der Lagerbestände. Beides hilft Kosten weiter zu reduzieren.

Ein wichtiger Schritt war hier die Digitalisierung der Prozesse. Das alte Warenwirtschaftssystem wurde abgelöst und die Lagerlogistik durch die Anbindung mobiler Devices entscheidend verbessert.

Neue Lösung – neue Abläufe

Mauser hat im Zuge des Digitalisierungsprojektes gleich die Möglichkeit genutzt, auch seine bisher bewährten Geschäftsprozesse weiter zu optimieren. In allen beteiligten Bereichen wie der Buchhaltung, Technik, Controlling, Einkauf, Verkauf und Logistik wurden die internen Abläufe neu überdacht, gestrafft und digital abgebildet. Durch die Automatisierung von Routineaufgaben können jetzt beispielsweise über 4.000 Auftragsrückmeldungen pro Woche automatisch verarbeitet werden. Eines ist dabei wichtig festzuhalten:  Die beste Lösung nützt nichts, wenn die Prozesse dahinter nicht passen.

Lagerlogistik wird mobil

Ein wesentlicher Punkt dabei war die Verbesserung der Lagerlogistik, die mit der neuen betriebswirtschaftlichen Lösung verbunden wurde, damit alle auf dieselben Daten zugreifen können. Durch eine mobile Lagerlogistik-Lösung, die in Echtzeit auf allen eingesetzten Geräten
(Surface RT Tablets im Lager und Motorola MC55 Handhelds im Lager und Produktionsbereich) verfügbar ist, wurden beispielsweise Umlagerung oder Kommissionierung deutlich vereinfacht und die interne Logistik verbessert.
Nicht nur die Abläufe im Lager und der Produktion, sondern auch die Kommunikation und das Zusammenspiel der verschiedenen Bereiche laufen jetzt einfacher, schneller und nachvollziehbarer.

Qualitätsanspruch statt Zeitdruck

Für Mauser stand immer die Qualität des Projektes und nicht die Umsetzung bis zu einem bestimmten Stichtag im Vordergrund. Denn das Unternehmen ist sich seiner generellen Verantwortung bewusst: bei Fahrerkabinen steht der Sicherheitsaspekt im Vordergrund.  Genauigkeit bis ins letzte Detail ist hier gefragt, schließlich geht es im Ernstfall um Menschenleben. Dieses Commitment zu einem außerordentlichen Qualitätsanspruch spiegelt sich bei Mauser auch in diesem Projekt wieder: Über die gesamte Dauer des Projektes wurde die gesamte Belegschaft immer eingebunden und geschult. Das zahlt sich dementsprechend aus: Neben der eingebrachten Expertise ist auch die Akzeptanz bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern außerordentlich hoch, was sich in den deutlich erhöhten Anwenderzahlen des neuen Systems niederschlägt.

Von außen betrachtet

Natürlich sind Projekte in dieser Größenordnung immer mit einem zeitlichen Aufwand und Kosten verbunden. Langfristig gesehen spart das Produktionsunternehmen jedoch bares Geld. Dadurch, dass die Implementierung der neuen betriebswirtschaftlichen Lösung sehr nahe am Standard durchgezogen wurde, konnte das Anpassungsvolumen extrem gering gehalten werden.

Bei einer Umgestaltung von internen Prozessen ist auch der Blick von außen in Form eines zuverlässigen Partners sehr hilfreich. Er kann nicht nur bei der Umsetzung unterstützen, sondern zusätzliche Verbesserungspotenziale aufzeigen. Diese Erfahrung hat auch Mauser gemacht und wird so auch zukünftig für seinen Erfolg auf Innovation und Digitalisierung setzen.

Verbesserungen durch die Digitalisierung

  • Effizienzerhöhung des gesamten Beschaffungs- und Produktionsbedarfs
  • Vereinheitlichung des Datenmaterials
  • Datenbereinigung und -aktualisierung
  • Planung der gesamten Fertigungstiefe der Produktion
  • Verbesserung der Analyse- und Reporting-Funktionen
  • Automatisierung von Routineaufgaben
  • Nachvollziehbarkeit der Prozesse bis in die unterste Produktebene
  • Optimierung der Ressourcen (personelle, maschinelle und materielle)
  • Erhöhung der aktiven Nutzer der eingesetzten Lösung
  • Schnellere Reaktion auf Abweichungen
  • Digitale Abbildung der Abläufe
  • Bessere Budgetkontrolle und Zahlungsabwicklung
  • Kosteneinsparung in der Lagerhaltung

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