Exponentielle
Organisationen:
Die Erfolgsformel
erfolgreicher
Unternehmen

Unternehmen wie Uber, TED oder Airbnb kamen scheinbar aus dem Nichts und überholten in nur wenigen Jahren ihre Konkurrenten und revolutionierten ihre gesamte Branche. Sie sind schneller, billiger und besser. Wie konnte das gelingen? Durch ein völlig neues Organisationsmodell – die Exponentielle Organisation.
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Exponentielles Wachstum

Die Entwicklung dieser Technologien ist eng verknüpft mit dem exponentiellen Wachstum der Rechenleistung von Computern. Das Mooresche Gesetz beschreibt die ständige Verdopplung dieser Rechenleistung, woraus sich eine exponentielle Wachstumskurve gibt. Dieses Muster überträgt sich ebenso auf Exponentielle Technologien. Ein Beispiel dafür ist die Digitalisierung der Fotografie. Der Preis eines einzigen Fotos sinkt dadurch gegen Null – pro Tag werden mittlerweile 1 Milliarde Fotos im Internet hochgeladen.

Zu den Exponentiellen Technologien zählen u.a.:

  • Biotechnologie
  • 3D-Druck
  • Roboter
  • Drohnen
  • Solarenergie
  • Künstliche Intelligenz
  • Neurowissenschaften

Exponentielle Organisationen

Durch Exponentielle Technologien wird unsere Welt immer offener und transparenter – statt Knappheit herrscht Überfluss. Unsere Organisationsformen sind allerdings noch linear und diesen Herausforderungen nicht gewachsen: hierarchisch, zentralisiert, geschlossen und auf Eigentümerschaft fokussiert – aufgrund der Knappheit von Personal, Ressourcen, Kapital etc.

Erfolgreiche Organisationen müssen exponentielle Form annehmen, um sich Offenheit, Transparenz und Überfluss auf völlig neue Arten zunutze machen. Ein derartiges Modell ist 10 x effektiver, effizienter und schneller als vergleichbare lineare Modelle in den selben Marktsegmenten.

Buchtipp

In seinem Buch „Exponential Organizations. Why new organziations are ten times better, faster, and cheaper than yours (and what to do about it)“ gibt Salim Ismail mit Michael S. Malone und Yuri van Geest einen detaillierten Einblick in Exponentielle Organisation, erklärt ihre Erfolgsfaktoren und wie man eine Exponentielle Organisation aufbaut.

Exponentielle Organisationen: Zwei zugeschlagene Bücher mit einem Apfel

Die Erfolgsformel

Salim Ismail, ehemaliger Innovator bei Yahoo und Experte für Exponentielle Organisationen, stellt folgende Formel auf, die den Erfolg dieser neuen Organisationsform möglich macht:

ExO = MTP + SCALE + IDEAS

MTP steht für „Massive Transformative Purpose“, also für einen enormen, transformativen Zweck, eine große Aufgabe, ein visionäres Mission Statement, das die Ziele der Organisation verdeutlicht, z.B. Googles „Organzie the world’s information“. Der MTP sollte einzigartig sein, ehrgeizig und selbstbewusst. Er hilft dabei, eine Community zu formen, den Fokus von internen Prozessen auf externen Impact zu setzen, Leute mit Talent anzuziehen und zu halten und während schneller Wachstumsphasen die Organisation und den Fokus zu behalten.

Hinter SCALE verbergen sich die externen Eigenschaften einer Exponentiellen:

  • Staff on Demand: Mitarbeiter werden nicht angestellt, sondern werden geliehen, geborgt.
  • Community & Crowd: Ressourcen aus der Community und Crowd werden für das Unternehmen eingesetzt.
  • Algorithms: Vorrangig natürlich Google, aber auch der Erfolg von Airbnb beispielsweise fußt auf einem ausgeklügelten Algorithmus, nach dem Unterkünfte vorgeschlagen werden.
  • Leased Assets: Ähnlich wie Mitarbeiter werden Vermögensgegenstände gemietet. Das erspart viel an Management- und Kontrollarbeit.
  • Engagement: Mittels Gamification oder Incentivierung kann man die Community aktiv halten und Crowds zu Communitys machen.

IDEAS steht für interne Eigenschaften Exponentieller Organisationen:

  • Interface Processes: Wie sind Schnittstellen und Verbindungen zwischen verschiedenen Gruppen der Organisation aufgebaut? Als Beispiel sei hier Uber genannt, die ein sehr spezielles Interface für die Kommunikation mit den Fahrern haben.
  • Dashboards: Live-Analyse von Daten und Statistiken.
  • Experimentation: Ständiges Testen, Risiko eingehen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen.
  • Autonomy: Dezentrale Organisationsformen, extreme Verteilung von Verantwortung und Autorität.
  • Social Technologies: Filesharing, Activity Streams und andere soziale Mechaniken, die kollaboratives Arbeiten ermöglichen.

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