Airline Easyjet: 365 Tage digital abheben

Best Practice: Wie easyJet von der

Digitalisierung profitiert

easyJet Erfolgsrezept: 365 Tage im Jahr digital abheben.

Die Luftfahrtbranche ist seit jeher ein stark umkämpfter Markt, und der Preisdruck ist enorm. easyJet war eine der ersten Airlines weltweit, die den „Billigflug“ salonfähig machte und für viele Passagiere der Low-Cost-Carrier der Wahl ist. Dennoch ruht man sich bei der Fluggesellschaft nicht auf den Lorbeeren aus, sondern strebt weiterhin nach maximaler Effizienz. Seit neuestem sind beim Unternehmen moderne Werkzeuge „an Bord“, um interne Abstimmungsprozesse zu digitalisieren.
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Innerhalb zweier Jahrzehnte gelang easyJet nicht weniger, als die europäische Luftfahrtbranche mit ihren Billigflugangeboten auf den Kopf zu stellen. Heute zählt die Airline mit über 250 Flugzeugen zu den großen Anbietern im Reisemarkt und bringt Passagiere auf 820 Flugrouten in 30 Ländern von A nach B.

Trotz der aggressiven Preispolitik genießt die Kundenorientierung bei easyJet hohe Priorität: Geschäftsführung und Mitarbeiter auf allen Ebenen haben den Anspruch, professionellen Service zu bieten, der Kunden begeistert.

IT als Triebkraft für den Erfolg

Um die kundenzentrierte Strategie sowie die von Innovationsgeist geprägte Unternehmenskultur bei easyJet optimal zu unterstützen, kommt der IT-Abteilung unter Chris Brocklesby, Chief Information Officer, eine wichtige Rolle zu. Ob Umsatzgenerierung, Kundenservice oder Unterstützung der Mitarbeiter am Boden und in der Luft: Die IT ist stets mittendrin und sorgt für reibungslose Abläufe, die den Geschäftsbetrieb nachhaltig unterstützen.

Zudem ist die IT-Abteilung dafür verantwortlich, eine hoch automatisierte, effiziente und kostengünstige Arbeitsumgebung zu gestalten, die auf die Unternehmensziele der easyJet einzahlt: „Office 365 fungiert bei uns als Plattform für einen hochmodernen Arbeitsplatz. So können unsere Mitarbeiter überzeugenden Kundenservice bieten, während easyJet auf der besten Route durch die sich stetig wandelnde Luftfahrtbranche navigieren kann.“

Abflug in Richtung digitaler Zukunft

In den letzten fünf Jahren hat die Digitalisierung in der Branche stark zugenommen, während die Erwartungen der Passagiere nach wie vor stetig steigen. Aufgrund der technologisierten Vertriebsprozesse kann easyJet Kosteneinsparungen realisieren und in Form günstigerer Ticketpreise direkt an ihre Kunden weitergeben.

Doch laut Chris Brocklesby sei dies noch nicht die wichtigste Stellschraube, um die eigene Position im Wettbewerb zu verteidigen. Vielmehr wolle man die Passagiere entlang des gesamten Reiseverlaufs bestmöglich mithilfe digitaler Services unterstützen, die sie praktisch überall nutzen können, die ihnen einen hohen Mehrwert bieten – und die letztlich die Markenaffinität und Kundentreue steigern.

Ob Push-Benachrichtigungen zu neuen Abflugzeiten, Informationen über die Wartezeit am Check-in oder an den Sicherheitskontrollen am Flughafen, Flughafenskizzen mit Angaben zu Gates, Gepäckbändern oder Parkmöglichkeiten: Bei easyJet will man mit Rundumservice für die Kunden punkten und ihnen das Reisen so angenehm und einfach wie möglich machen.

Moderne Technologien am Boden und über den Wolken

Um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, setzt die Airline auf moderne Tools, die die Mitarbeiter im Unternehmen und die mehreren tausend Flugbegleiter optimal bei internen Abläufen und bei der Interaktion mit Kunden unterstützen sollen: „Wir können das Kundenerlebnis nicht verbessern, ohne unsere eigenen Abläufe fundamental zu verändern“, so CIO Chris Brocklesby. „Die cloudbasierten Kommunikations- und Kollaborationswerkzeuge von Office 365 zusammen mit Skype for Business befreien unsere Mitarbeiter von papierbasierten Prozessen und in der Konsequenz auch von ihren Schreibtischen.“

Mit diesem Mehr an Flexibilität wird der Weg frei, damit die Mitarbeiter bessere Services vor, während und nach dem Flug bieten können. Ein weiterer Vorteil ist die optimierte interne Vernetzung für die rund 9.000 Crew-Mitglieder und die Mitarbeiter in der Firmenzentrale in Luton bei London.

Eine Welt, die enger zusammenrückt

Chris Brocklesby und seine IT-Mitarbeiter treiben die Digitalisierung bei easyJet unermüdlich voran und sorgen so dafür, dass jedes Mitglied der easyJet-Familie praktisch „überall daheim“ ist und in Verbindung bleiben kann. Die Werkzeuge für die Onlinezusammenarbeit und ein leistungsstarkes Enterprise Social Network ebnen den Weg zu einer motivierten, engagierten und bestens informierten Mitarbeitermannschaft – ob durch den Austausch von Tipps und Best Practices, die Verbreitung positiver Serviceerlebnisse oder den orts- und zeitunabhängigen Zugriff auf Ressourcen im internen Firmennetzwerk.

Neue Destination: Collaboration-City

Mit der Einführung von Skype for Business wurde auch ein völlig neues Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter in den europäischen Niederlassungen der Fluggesellschaft geschaffen: „Es war für unsere Mitarbeiter bisher nicht wirklich ungewöhnlich, zu Meetings zu fliegen“, so Chris Brocklesby. Doch die Besprechungskultur wird nun ebenfalls digital, und bisher unproduktive Reisezeiten können durch kostengünstigere Online-Meetings abgelöst werden.

Für easyJet als Low-Cost-Carrier machen sich die Kosteneinsparungen direkt bezahlt, leisten sie doch einen wesentlichen Beitrag zur Rentabilität des Unternehmens.

Studie: Moderne Technologien erhöhen Wettbewerbs­fähigkeit in der Luftfahrt

Laut dem Branchenverband Bitkom ist Digitalisierung besonders in der Luftfahrtbranche ein probates Mittel, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. In einer repräsentativen Umfrage unter 102 Vorständen und Geschäftsführern von Unternehmen der Luftfahrtbranche gaben über drei Viertel (76 Prozent) an, Wettbewerbsvorteile durch Digitalisierung zu erwarten. „Digitale Technologien helfen etwa dabei, Prozesse zu optimieren und Kosten zu senken. Sie sind Hebel für mehr Wachstum, können die Produktivität steigern und treiben Innovation an“, heißt es beim Verband.

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